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Neue Aspekte in der Instandhaltung

Projektbeispiel Nr. 2

Ziele

  • Funktionsoptimierung von verfahrenstechnischen Anlagen durch Berücksichtigung von Verfügbarkeit und Instandhaltungsaufwand über die gesamte Lebensdauer der Anlage/der Anlagen.
  • Eine Durchleuchtung der inneren Instandhaltungsroutine ist für die Erstellung von Zielvorgaben für Innovationsansätze notwendig. Gleichzeitig wird die elektronische Instandhaltungsroutine auf das Niveau einer effizienten Planungssteuerung herangeführt. Extern erbrachte Dienstleistung wird nach ökonomischen Kriterien bewertbar und braucht sich nicht zu rechtfertigen.

 

Ausgangssituation

Die übliche Aufgabe der Anlagenverantwortlichen ist es, die Produktionsverfügbarkeit hoch zu halten und gleichzeitig die Instandhaltungsaufwendungen laufend zu reduzieren. Dazu gibt es meist den hausinternen KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess).

Daraus resultieren folgende Defizite:

  • KVP wird bislang sehr stark nach Ermessenskriterien gesteuert
  • Innovationen orientieren sich stark an maschinenbaulichen Neuerungen
  • Ausreizungspotenziale an bestehenden Einrichtungen sind nicht bekannt

Der von uns installierte neue Gedanke setzt am letzten Punkt an. Wir nennen ihn wissensbasierte Funktionsoptimierung von komplexen Anlagen.


Bislang unterliegen in diesem Segment die Verbesserungen sehr stark externen Firmeninteressen.


Die Neuheit in der Instandhaltung, die wissensbasierte Funktionsoptimierung besteht darin, den KVP durch Wissenstransfer und Forschungsleistung derart zu unterstützen, dass die Verbesserungstätigkeiten mit Zielvorgaben an F&E-Leistungen verknüpft werden.

 

Entwicklungsvorgaben für technische Innovationen:

  • Definition von Funktionshorizonten für Einzelkomponenten (wird bestimmt aus der funktionskritischen und wartungsbedingten Situation der Gesamtanlage)
  • Funktionsoptimierung für die Life-Cycle Periode
  • ökonomische Rahmenbedingungen.

 

Besonderheiten:

  • Instandhaltungsorientierte F&E-Leistungen werden nur im geringen Maß von der zentralen Forschung gemacht, weil die Budgets für Produktinnovation verplant sind.
  • F&E Dienstleistung für Wissensbasierte Funktionsoptimierung muss deshalb (wie die Instandhaltungsausgaben) von der Produktion bezahlt werden, was automatisch ökonomische Messkriterien einfordert.
  • Für die Einführung von Zielvorgaben und Messkriterien wird die Organisation und Dokumentation der Anlageninstandhaltung ebenso innoviert.

  

PROJEKTSCHRITTE

  •  Vermittlung der Zielsetzungen und Festlegung der Vorgangsweise
  • Erarbeitung eines optimierten Life-Cycle-Konzepts für die vernetzten Einzelkomponenten der Gesamtanlage durch Auswertung der vorhandenen Instandhaltungsdokumentation oder. Einleitung eines Erhebungsverfahrens zur Bereitstellung einer datenbasis

  • Konkretisierung von Innovationsmaßnahmen an Schlüsselkomponenten in Abhängigkeit des erzielbaren Wertschöpfungsbeitrags

  • Zielvorgaben für die Einleitung von Umsetzungsmaßnahmen

  • Teambildung für die neue Struktur der Zusammenarbeit und Vermittlung von notwendigem Wissen für die betroffenen Mitarbeiter

  • Mitarbeit bei der Anpassung der Dokumentation an die geänderten Anforderungen

  • Laufende Kontrolle der Zielerreichung und Adaptierung an die tatsächliche Situation

  • Dokumentation und Bewertung Ergebnis 

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