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Evaluierung psychischer Belastungen nach ASchG

(Methodenkompetenz)

Seminar-Nr. 4061

pdfSeminarbeschreibung in kooperation concilium

 

Ziel

Präventiver Arbeitsschutz setzt die Kenntnis der Gefährdungen und Belastungen voraus, denen die ArbeitnehmerInnen bei ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind.

 

 

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und eine Reihe anderer Gesetze und Verordnungen verpflichten daher ArbeitgeberInnen, die für die Sicherheit und Gesundheit der ArbeitnehmerInnen bestehenden Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen und auf dieser Grundlage Maßnahmen zur Gefahrenverhütung festzulegen.

 

 

Zusätzlich zur allgemeinen Evaluierung ist seit dem 1.1.13 im ASchG vorgeschrieben auch die psychischen Belastungen zu evaluieren. Diese sind: „Alle Einflüsse die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken“ (Definition ÖNORM EN ISO 10075-1).

 

 

Psychische Belastungen sind Bestandteil jedes Arbeitsprozesses, nicht alle ziehen Fehlbeanspruchungen nach sich, außer sie führen durch ihre Ausprägung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und in der Folge zu psychischen Erkrankungen der Beschäftigten.

 

Im Detail werden 4 Dimensionen betrachtet:

  • Arbeitsmerkmale
  • Organisationskultur
  • Arbeitsumgebung und Arbeitszeit
  • Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation

Das Seminar / der Workshop gibt einen Überblick über die Neuerungen und den Umgang damit.

 

Inhalt

  • Belastung und Beanspruchung am Arbeitsplatz
  • Verfahren zur Evaluierung und Anerkennung durch das Arbeitsinspektorat
  • Prozess der Evaluierung und Neuerungen im ASchG
  • Geeignete Fachkräfte der Evaluierung
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch aus eigenen Evaluierungsprojekten

 

Zielgruppe

Führungskräfte und Verantwortungsträger im Unternehmen, Sicherheitsvertrauenspersonen und Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner 

 

Dauer

1 Tag   (8 Stunden)

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